Rekultivierung der Tradition
An diesem traditionsreichen Ort legt die Familie Schmitt im Jahr 2006 einen neuen Weinberg an und zwar als Querterrassenanlage. Eine Querterrassenanlage kann man sich wie eine flache Serpentinenstrecke vorstellen, auf deren äußerer Kante an den Böschungen die Stöcke stehen.
Für den Wein bedeutet das, dass alle Vorteile der Steillage (Mineralität des Bodens, Wärmespeicher Schiefer, deutlich günstigerer Winkel zur Sonne als im Flachland) erhalten bleiben. Zugleich kommt als Alleinstellungsmerkmal der Querterrasse hinzu, dass die Stöcke sich gegenseitig nicht beschatten. Die Querterrasse sieht durch die ganzjährige Begrünung für Wanderer und Anlieger auch deutlich schöner aus als die klassischen Weinberge, die im Winter nur das Graubraun des Bodens zeigen.
Der Nachteil, dass man etwas weniger Stöcke pro Hektar pflanzen kann und weniger Ertrag hat, wird durch höhere Mostgewichte und wunderbare Reife ausgeglichen.
